EXPO-Village Shanghai nach Masterplan von HPP Architekten
In einer vielschichtig angelegten Nutzungsstruktur wurden Hotel- und Wohnbauten sowie Einzelhandels-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen realisiert. Modulare Konzepte ermöglichen dabei Wohneinheiten in einer Größe von 30 bis 250 Quadratmetern. Entsprechend den Zielsetzungen der EXPO lag ein besonderes Augenmerk auf nachhaltigem Planen, das bereits bei der ausgewogenen Aufteilung von Freiflächen und bebauten Flächen – insbesondere in hochverdichteten urbanen Situationen – beginnt. Neben 550.000 Quadratmeter BGF verfügt das EXPO-Village auch über ca. 16 Hektar Parkflächen, die sowohl mit dem umgebenden Landschaftsraum, dem Ufer des Huang Pu, dem städtischen Umfeld als auch mit der geplanten Bebauungsstruktur vernetzt sind. Die einzelnen Baukörper orientieren sich in Nord-Süd-Richtung, um den Hitzeeintrag in die Gebäude durch die bauliche Disposition so gering wie möglich zu halten. Zudem lässt diese Ausrichtung in Verbindung mit der versetzten, linearen Anordnung der Gebäude auch den optimalen Blick auf den Fluss und die Stadt zu.
Anlass für die Masterplanung war die Weltausstellung, in deren Rahmen ein Quartier für die Mitarbeiter und Besucher realisiert wurde. Die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit verlangte jedoch nach einem Konzept, das über den Zeitpunkt der EXPO hinaus Bestand hat. Der HPP-Masterplan ermöglicht die Weiterführung des Quartiers nach der Weltausstellung als neues, dynamisches Viertel, das sich in die bestehende Stadtstruktur Shanghais einfügt. Die Planung der Einzelgebäude berücksichtigt eine maximale Nutzungsflexibilität in Bezug auf die spätere Vermarktung, denn die Gebäudestruktur ist so ausgelegt, dass sie mit wenigen Maßnahmen umgenutzt und damit dem privaten Immobiliensektor zugeführt werden kann. Dies geschieht vor allem durch ein flexibel angelegtes Konstruktionsraster sowie leicht veränderbare Nutzungsstrukturen. Die modulare Planung, der hohe Vorfertigungsgrad der Fassaden, eine massive Bauausführung, die im Vergleich zur überwiegend gläsernen Umgebung den Aufwand für Kühlung und Klimatisierung auf ein notwendiges Maß reduziert, sowie der Einsatz energiesparender technischer Systeme bestimmen den qualitativen Anspruch der Einzelgebäude.
Architecture + Interior
Kraftwerkhülle von kadawittfeldarchitektur
Das Aachener Büro gewinnt den Wettbewerb für die Fassade und Besucherplattform des Kraftwerks Lausward in Düsseldorf.
Zumtobel Group Award 2012
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World Building of the Year
Beim World Architecture Festival, von build als Medienpartner begleitet, haben die „Cooled Conservatories“ in den Gardens by the Bay, Singapur, die höchste Auszeichnung erhalten.
Das World Architecture Festival in Singapur
Das World Architecture Festival präsentiert seine 300 Projekte starke Shortlist für das World Building of the Year. build ist Medienpartner.
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Construction has started on the OMA-designed Taipei Performing Arts Center in Taipei, Taiwan. The design includes a 1,500-seat theatre and two 800-seat theatres.
Plans for new Design Museum
The Design Museum in London will move to the former Commonwealth Institute building in Kensington. Designs for the site are by John Pawson and OMA.
Green Solution House by 3XN
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