Eröffnung des Rolex Learning Center in Lausanne von SANAA
Im Inneren lassen die durch die Wellenform entstandenen Hügel, Täler und Plateaus die Kanten des Gebäudes unsichtbar werden; es hat weder physische noch optische Abtrennungen zwischen den einzelnen Bereichen. Sanfte Steigungen und Terrassen ersetzen Stufen und Treppenhäuser, die Besucher flanieren den leichten Biegungen entlang oder benutzen die speziell für das Rolex Learning Center entworfenen „horizontalen Aufzüge“, Glaskästen mit der Technik eines normalen Aufzugs. Von den höher gelegenen Zonen können Besucher nicht nur ihren Blick über den Campus schweifen lassen, sondern ebenso die Aussicht auf den nahen Genfersee und die Alpen genießen. Neben den verschiedenen Begegnungszonen und dem beeindruckenden Auditorium gibt es ruhige für das individuelle Lernen bestimmte Zonen, während kleine Gruppen in verglasten oder mit Wänden abgetrennten „Bubbles“ arbeiten oder Sitzungen abhalten können.
Die Topografie verleiht der offenen Fläche des Gebäudes eine aussergewöhnliche Fluidität, welche durch die 14 Öffnungen unterschiedlicher Grösse noch betont wird. Diese so genannten „Patios“ sind verglast und bilden eine Reihe sanft gerundeter Innenhöfe und stellen somit eine visuelle Verbindung zwischen innen und aussen her. In seiner Vielfalt ist das Rolex Learning Center ein „intimer öffentlicher Raum“, wie Kazuyo Sejima es beschrieb, als SANAA 2004 als Sieger des Architekturwettbewerbs bekannt gegeben wurde. Das Gebäude soll die Philosophie und die Ziele der EPFL verkörpern, indem es den Rahmen für unterschiedliche Arten der auf Zusammenarbeit ausgerichteten, fächerübergreifenden und für Fortschritte in Wissenschaft und Technologie als entscheidend erachteten Forschung absteckt. Das Gebäude bietet viel Flexibilität für unterschiedlichste Nutzungen sowie für die Aufnahme neuer Technologien und Arbeitsmethoden, von denen viele an der EPFL selber entwickelt werden. Nicht zuletzt soll es die sozialen Kontakte zwischen den Fachrichtungen fördern. Es wird als ein Symbol der Offenheit verstanden, als ein Ort, der die EPFL dabei unterstützt, ihre Beziehungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu pflegen.
Architecture + Interior
Kraftwerkhülle von kadawittfeldarchitektur
Das Aachener Büro gewinnt den Wettbewerb für die Fassade und Besucherplattform des Kraftwerks Lausward in Düsseldorf.
Zumtobel Group Award 2012
Die diesjährigen Preisträger überzeugen durch ein ganzheitliches Architekturverständnis und die Einbindung der Bevölkerung.
World Building of the Year
Beim World Architecture Festival, von build als Medienpartner begleitet, haben die „Cooled Conservatories“ in den Gardens by the Bay, Singapur, die höchste Auszeichnung erhalten.
Das World Architecture Festival in Singapur
Das World Architecture Festival präsentiert seine 300 Projekte starke Shortlist für das World Building of the Year. build ist Medienpartner.
Wohnhaus in Berlin von J. Mayer H.
Das Büro J. Mayer H. hat ein Apartmenthaus mit geschwungener Lamellenfassade fertiggestellt. Die innere Struktur orientiert sich am klassischen Berliner Wohnhaus.
High-rise design for Vancouver by BIG
Danish office BIG has designed a mixed-use tower for downtown Vancouver that rises from a triangular shaped piece of ground to a height of 49 stories.
Zweimal J. Mayer H. in Mestia
Nach seinem Flughafen in Mestia, Georgien, im letzten Jahr hat Jürgen Mayer H. dort nun eine Polizeistation und ein Gerichtsgebäude fertiggestellt.
New City Hall in Nieuwegein
Danish architecture office 3XN has completed the new City Hall and cultural center in the Dutch city of Nieuwegein, a few kilometers south of Utrecht.
Super Theatre by OMA in Taipei
Construction has started on the OMA-designed Taipei Performing Arts Center in Taipei, Taiwan. The design includes a 1,500-seat theatre and two 800-seat theatres.
Plans for new Design Museum
The Design Museum in London will move to the former Commonwealth Institute building in Kensington. Designs for the site are by John Pawson and OMA.
Green Solution House by 3XN
Danish practice 3XN has published plans for a conference center and hotel that is designed to strictly follow cradle to cradle-principles and avoid waste.





