Eröffnung des Centre Pompidou-Metz im Mai 2010
Architekten des Neubaus sind Shigeru Ban mit Jean de Gastines aus Paris. Als technisches Planungsbüro zeichnet das Londoner Büro Arup verantwortlich. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine weitläufige Struktur mit sechseckigem Grundriss, die von drei Galerien durchzogen wird. Der Komplex erinnert an ein riesiges Zirkuszelt, umgeben von einem Vorplatz und einer Grünanlage. Im Inneren ist das Ambiente freundlich: helles Holz, weiß gestrichene Wände und Strukturen sowie Böden aus perlgrauem poliertem Beton. Die Architektur weist einige Besonderheiten auf. So ist die 77 Meter hohe Spitze ein Verweis auf das Gründungsjahr des Centre Pompidou: 1977. Bemerkenswert ist aber vor allem das Volumen des Hauptschiffes mit der hölzernen Dachkonstruktion, die aus sechseckigen Modulen besteht.
Die Ausstellungsbereiche umfassen 5.000 qm, hinzu kommen weitere Flächen, die zu Präsentationszwecken genutzt werden können: der Skulpturgarten, das Forum, die Restaurantterrasse oder auch die oberen Bereiche der Galerien. Die Ausstellungsbereiche sind nach Belieben modulierbar, um eine originelle Darstellung der modernen und zeitgenössischen Kunst zu ermöglichen.
Zur Feier der Eröffnung veranstaltet das Centre Pompidou-Metz vom 12. bis zum 16. Mai 2010 Tage der offenen Tür. Bei freiem Eintritt können die Besucher das Bauwerk und gleichzeitig die Eröffnungs-Ausstellung „Chefs-d’œuvre“ besichtigen. Am Samstag, dem 15. Mai, nimmt das neue Kulturzentrum an der 6. Langen Nacht der Museen mit einem künstlerischen und festlichen Programm teil, das für diese Gelegenheit entworfen wurde. Zu diesem Zeitpunkt wird es von Samstag auf Sonntag die ganze Nacht geöffnet bleiben.
Centre Pompidou-Metz
Eröffnungstage: 12. Bis 16. Mai 2010
www.centrepompidou-metz.fr
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